Für meine kleine Schwester

Für meine kleine Schwester


Es ist endlich soweit. Ich komme nicht mehr drum herum den Waldis Journey Blog nach über 2 Jahren wieder zu beleben. Leider ist der Grund ein sehr trauriger. Aber vornweg: es wird auch wieder lustige und schöne Beiträge geben, sowie Ende des Jahres einen eigenen Podcast. Seid gespannt.

Nun zum heutigen Blogtitel und damit zu meiner kleinen Schwester. Wie vielleicht einige von euch wissen wuchsen wir nicht gemeinsam auf, weil ich adoptiert wurde. Wie es der Zufall aber so wollte, haben wir uns wiedergetroffen und sind jetzt sogar seit einem dreiviertel Jahr Nachbarn.

Meine kleine Schwester Nicki erhielt 2017 in ihrer Schwangerschaft die Diagnose „Gebärmutterhalskrebs“, in der 31. Schwangerschaftswoche. Die Ärzte entschieden sich den kleinen Friedrich in der 34. Woche zu holen und es musste eine kleine OP erfolgen. Da Nicki sich gegen eine Chemotherapie in der Schwangerschaft entschieden hatte, wurde diese nach der Geburt ihres Sohnes gemacht. Außerdem erhielt sie eine Bestrahlung, die Ende März 2018 gemeinsam mit der Chemotherapie abgeschlossen war.

Seit Ende 2019 war ich mit meiner Kleinen öfter in der Uniklinik Leipzig für Untersuchungen, weil es ihr nicht wirklich gut ging. Im Mai 2020 kam dann die Feststellung seitens der Ärzte „der Krebs ist zurück“ - natürlich ein Schock. Vor allem dass es Auffälligkeiten an der Lunge gibt, die noch immer nicht ganz geklärt sind. Die genaue Diagnose lautet „Beckenwandrezidiv rechts“, die hintere Blasenwand ist betroffen und Lymphknoten beider Seiten. Die fachlichen Einzelheiten verstehen wir als Leihen nicht, aber Fakt ist: es ist keine Operation möglich und auch keine Bestrahlung, so dass Nicki nur eine Chemotherapie übrig bleibt.

Das stimmt so jedoch nicht ganz, denn es gibt immer mehr Alternativen, die allerdings aus eigener Tasche bezahlt werden müssen und das kann ich euch versichern – um etwas zu betteln ist absolut nicht Nickis Art, aber ich habe ihr nahegelegt es über eine Art „Crowd Founding“ zu versuchen mit dem Ziel die Kosten für eine alternative Behandlung, zusätzlich zur Chemotherapie, abdecken zu können. Das würde bedeuten, dass Nicki sich in die Hände eines Heilpraktikers begeben kann ohne sich verschulden zu müssen. Wer also will und es finanziell kann, darf gerne einen Betrag via PayPal an n.schwake60@gmail.com senden um der jungen Mutti die Chance auf eine alternative Behandlung zu ermöglichen. Vor allem für den kleinen Friedrich.

Ich weiß natürlich auch was viele Leute von alternativen Heilmethoden halten und dass diese umstritten sind, aber gerade eine homöopathische, zusätzliche Behandlung lässt die Chancen auf eine Heilung steigen und kann dazu beitragen die unumstrittenen Nebenwirkungen einer Chemotherapie einzudämmen. Das wäre auf jeden Fall wichtig um mehr für ihren Sohn Friedrich da sein zu können und auch ihre Partnerschaft ein wenig zu entspannen. Es ist eine schwere, anstrengende und beängstigende Situation für alle – Familie, Partner und Freunde, denn es ist völlig unklar wann und ob meine Schwester geheilt werden kann.

Das klingt wahrscheinlich alles sehr hart, ist aber leider die Wahrheit und wir sind dankbar für jede Hilfe! DANKE und bis bald,

Falko von den Waldis

p.s.: wer gerne spenden möchte und kein PayPal zur Verfügung hat, kann auf Anfrage auch gerne den ein oder anderen Euro überweisen. Schreibt uns einfach an hello@waldisjourney.de Danke!