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Der Weg wenig zu besitzen

"Verdränge die Grundsätze der Menschheit, speziell die Wichtigkeit von materiellen Besitz." ( aus Fight Club von Chuck Palahniuk)


Es war das Jahr 2015 und wir waren schon dabei die so genannte "Grundausstattung" für ein Baby zu kaufen. Doch dann haben wir im Juli innerhalb der 20. Schwanger-schaftswoche unsere Tochter verloren. Wie es dazu kam, ist eine lange Geschichte, wen es interessiert oder ähnliches durch hat, kann sich gerne melden. Hier soll es aber nicht um Trauer, Wut oder Angst gehen, sondern darum Dankbarkeit für jede Sekunde zu empfinden.

Das bedeutet für uns mittlerweile, dass jede dunkle Wolke vorüber zieht und sich irgendwann die Sonne wieder zeigt.

Durch diese Erfahrung, die sich in jenem Moment so negativ zeigte, durften wir innerlich wachsen und haben  gelernt, dass nicht materieller Besitz wie ein Haus, ein teures Auto oder andere materielle Dinge im Leben für uns wichtig sind. Viele Dinge aus unserem Besitz hatten ohnehin keinen wirklichen Zweck und wurden nicht benötigt. Wichtig ist die Gesundheit und täglich Essen und Trinken zu haben, denn dieses Glück haben bei weitem nicht alle Menschen auf diesem Planeten. Wir haben eine schwere Zeit hinter uns, mit Höhen und Tiefen. Doch durch Meditation, Reiki und der Verbundenheit zur Natur, nicht zuletzt auch durch unseren Vierbeiner, sind wir denke ich auf einem gutem Weg zum Glück. Wir haben gelernt loszulassen, nicht nur Menschen, sondern auch Dinge, Dinge die wir gar nicht brauchen. Es ist unglaublich was wir in den letzten 2 1/2 Jahren alles verschenkt, verkauft und teilweise weggeworfen haben. Hierzu wird es aber noch einen extra Artikel auf der Homepage geben.
 
Jetzt sind wir so weit uns von einst 70 qm, dann aktuell noch 58 qm auf eine kleine 1-Raum-Wohnung zu verkleinern und zusätzlich, als Nebenwohnung sozusagen, ein Wohnmobil zu kaufen und darin zu leben. Wie ihr euch denken könnt, hat man mit einer festen und einer mobilen 1-Raum-Wohnung nicht viel Platz und den brauchen wir mittlerweile auch nicht mehr. Trotzdem sind wir glücklicher als noch vor 3 Jahren, weil durch ein trauriges Ereignis kann auch etwas unheimlich Schönes entstehen. 

Namaste, 

die Waldis.